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Akku‑Rasenmäher: Vorteile, Auswahlkriterien und Empfehlungen für den perfekten Schnitt

Akku‑Rasenmäher gehören zu den beliebtesten Gartengeräten der letzten Jahre – und das aus gutem Grund. Sie arbeiten kabellos, leise, umweltfreundlich und sind dank moderner Akkutechnologie eine echte Alternative zu Elektro‑ oder Benzinrasenmähern.

Doch welches Modell ist das richtige für deinen Garten? Und worauf solltest du beim Kauf achten?

Warum einen Akku‑Rasenmäher wählen?

Moderne Akku‑Rasenmäher haben viele Vorteile, besonders für private Gärten. Sie vereinen die Mobilität eines Benzinmähers mit der Leichtigkeit eines Elektrogeräts – ohne Lärm, Abgase oder Kabel.

Vorteile auf einen Blick

  • kabellos & flexibel – freie Bewegung ohne Stromkabel
  • leise & emissionsfrei – ideal für Wohngebiete
  • wartungsarm – kein Ölwechsel, kein Benzin, kein Vergaser
  • sofort einsatzbereit – Start per Knopfdruck
  • leicht & handlich – angenehm für alle Anwender
  • akkustarke Systeme – viele Hersteller bieten Akkus für mehrere Geräte

Akku‑Rasenmäher eignen sich ideal für kleine bis mittelgroße Rasenflächen. Aber dank Hochleistungsakkus und bürstenlosen Motoren gibt es inzwischen auch Geräte, die größere Flächen problemlos bewältigen.

Für welche Rasenflächen sind Akku‑Rasenmäher geeignet?

  • bis 250 m² → kompakte Akku‑Rasenmäher
  • 250–500 m² → mittelgroße Geräte mit 36–40‑V‑System
  • 500–800 m² → leistungsstarke Modelle mit 2 Akkus oder 60–80‑V‑System
  • über 800 m² → möglich, aber Benzin oder Akku‑Aufsitzmäher effizienter

Tipp: Herstellerangaben zur Flächenleistung sind oft optimistisch. Plane immer 10–20 % Reserve ein.

Wichtige Kaufkriterien für Akku‑Rasenmäher

1. Akkuleistung (Volt)

Je höher die Voltzahl, desto mehr Power hat der Motor.

Typische Systeme:

  • 18 V → kleine Rasenflächen
  • 36–40 V → der Standard für die meisten Gärten
  • 48–60 V → hohe Leistung für größere Flächen
  • 80 V → semi‑professionelle Anwendungen

2. Akkukapazität (Ah)

Entscheidend für die Laufzeit.

Mehr Amperestunden = längeres Mähen ohne Laden.

Empfehlung:

  • 2,0–2,5 Ah für kleine Flächen
  • 4,0–5,0 Ah für mittlere Flächen
  • > 5,0 Ah für große Flächen

3. Schnittbreite

Je breiter das Mähdeck, desto schneller die Arbeit.

  • 32–37 cm → kleine Gärten
  • 38–42 cm → mittlere Gärten
  • 43–51 cm → große Flächen

4. Fangkorbvolumen

Damit du weniger oft ausleeren musst.

  • 30–40 Liter für kleine Gärten
  • 45–50 Liter Standard
  • 55–65 Liter für größere Flächen

5. Mulchfunktion

Sehr gefragt!

Beim Mulchen wird das Gras fein zerkleinert und direkt als natürlicher Dünger verteilt.

Vorteile:

  • keine Grasentsorgung
  • gesundes Bodenklima
  • weniger Austrocknung im Sommer

6. Radantrieb (optional)

Perfekt, wenn dein Garten Gefälle hat oder der Mäher schwerer ist.

Akku‑Mäher mit Antrieb sind komfortabel, verbrauchen aber etwas mehr Energie.

7. Akku‑System des Herstellers

Ein großer Pluspunkt: Viele Hersteller nutzen ein Akku‑System für mehrere Geräte wie Heckenscheren, Rasentrimmer, Laubbläser oder Kettensägen.

Damit sparst du:

  • Geld (weniger Akkus/Ladegeräte nötig)
  • Platz
  • Ladezeit

Wie lange hält ein Akku‑Rasenmäher durch?

Die Laufzeit hängt ab von:

  • Akkukapazität (Ah)
  • Graslänge & Dichte
  • Schnittbreite
  • Motorleistung
  • optionalem Radantrieb

Typische Laufzeiten:

  • 20–30 min bei 2,5 Ah
  • 40–60 min bei 4–5 Ah
  • Mit Wechselakkus lässt sich die Arbeitszeit beliebig erweitern.

Wartung & Pflege

Akku‑Rasenmäher sind sehr wartungsarm. Du solltest jedoch:

  • Messer regelmäßig schärfen
  • Mähgehäuse nach der Nutzung reinigen
  • Akku trocken & kühl lagern
  • Akku über den Winter bei ca. 40–60 % Ladung aufbewahren

So bleibt dein Mäher langlebig und leistungsstark.

Empfehlung: Für wen lohnt sich ein Akku‑Rasenmäher?

Besonders geeignet für:

  • typische Privatgärten (200–800 m²)
  • alle, die eine leichte & leise Bedienung möchten
  • Nutzer ohne Lust auf Benzingeruch, Öl oder Wartung
  • Haushalte mit mehreren Akku‑Werkzeugen

Weniger geeignet für:

  • sehr große Flächen über 1.000 m²
  • Dauerbetrieb unter extremen Bedingungen

Akku‑ vs. Benzin‑Rasenmäher

Vergleich: Akku‑Rasenmäher vs. Benzin‑Rasenmäher
Kategorie Akku‑Rasenmäher Benzin‑Rasenmäher
Leistung / Mähkraft Sehr gut für kleine bis mittelgroße Flächen; mit 36–60 V Systemen auch für größere Gärten geeignet. Sehr hohe Dauerleistung; für große, dichte Rasenflächen und schwieriges Terrain prädestiniert.
Flächenleistung (praxisnah) Ca. 250–800 m² je nach Akku (Ah), Schnittbreite & Grasdichte; mit Wechselakkus beliebig erweiterbar. > 800 m² bis sehr groß; konstante Leistung über Tankfüllungen.
Schnittbreite Typisch 32–51 cm; breitere Decks verkürzen die Mähzeit, benötigen aber mehr Akku‑Power. Häufig 46–56 cm; große Decks für effizientes Flächenmanagement.
Lautstärke Leise bis moderat; nachbarschaftsfreundlich. Laut; Gehörschutz häufig empfohlen.
Start & Bedienkomfort Start per Knopfdruck, leichtes Handling, oft bürstenlose Motoren. Seilzugstarter (oder E‑Start); höheres Gewicht und Vibration.
Mobilität & Reichweite Kabellos, flexibel; Laufzeit abhängig von Akku‑Kapazität. Mit Zweitakku ohne Wartezeit weiterarbeiten. Unabhängig vom Strom; Laufzeit über Tankfüllung, schnelles Nachtanken.
Mulchfunktion Weit verbreitet; fein zerkleinertes Schnittgut als natürlicher Dünger. Ebenfalls verfügbar; leistungsstarkes Mulchen bei hoher Drehzahl.
Radantrieb Optional; komfortabel bei Steigungen, benötigt aber mehr Energie. Häufig vorhanden; kraftvoll, gut für große Flächen & Gefälle.
Wartung Gering: Messer pflegen, Gehäuse reinigen, Akku korrekt lagern. Hoch: Ölwechsel, Luft‑/Kraftstofffilter, Zündkerze, Kraftstoffmanagement.
Betriebs‑/Anschaffungskosten Niedrig bis mittel (Akkus/Ladegerät); langfristig geringe Betriebskosten. Mittel bis hoch (Benzin, Öl, Wartung); höhere laufende Kosten.
Umwelt & Emissionen Emissionsfrei im Betrieb; sehr geringer Lärm & Geruch. Abgase & Benzingeruch; höhere Geräuschentwicklung.
Wetterempfindlichkeit Akkus unkritisch; nasses Gras reduziert Laufzeit/Mähqualität. Robust, aber nasses Gras kann ebenfalls die Schnittleistung beeinträchtigen.
Lagerung Einfach; Akku kühl & trocken, ideal mit 40–60 % Ladung über Winter. Kraftstofflagerung/Alterung beachten; Geruch & Sicherheitsaspekte.
Geeignete Nutzer Privatgärten, Anwender mit Fokus auf Komfort, Leisebetrieb & geringe Wartung. Große Grundstücke, anspruchsvolle Flächen, professionelle Nutzung.

Fazit auf einen Blick

Kurze Entscheidungshilfe
Wenn du Wert legst auf … Dann wähle
Leise, komfortabel, wartungsarm Akku
Maximale Dauerleistung & sehr große Flächen Benzin
Umweltfreundliches Mähen ohne Abgase Akku
Schwieriges Terrain, lange Einsätze, starke Mulchleistung Benzin
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